Hintergrund
 

CCI nightshift

Neue Kooperationen der Kultur- und Kreativwirtschaft mit traditionellen Schlüsselindustrien sind der Fokus der regionalen Praxistests.

Wir starten diese Reihe mit der „CCI nightshift“ am 25. September. Kommen Sie vorbei und erleben Sie in einer kurzen Performance die laufenden, vergangenen und möglichen zukünftigen Transformationsprozesse in der Industrie und Industriegesellschaft!

Hier wird Verhältnis von Menschen und Maschinen im Angesicht der Folgen von fortschreitender Automatisierung in den Fokus genommen - wohin wird es sich entwickeln? Ist es wirklich eine Bedrohung oder gar eine große Chance für die Arbeitswelt?

In diesem Spannungsfeld gilt es nach Antworten zu suchen.


Daten

  • Wann: 25. September 2020
  • Veranstaltungsort: FCP Fuel Cell Powertrain GmbH
  • Uhrzeit: 20.00 Uhr

Um die Corona Schutzmaßnahmen einhalten zu können, ist eine Anmeldung im Vorab zur Veranstaltung notwendig.


Infos zum Veranstaltungsort FCP

Neu dabei mit einer Führung bei der Spätschicht durch Unternehmen ist bei den diesjährigen "11. Tagen der Industriekultur" die FCP Fuel Cell Powertrain GmbH

Das junge Unternehmen ist im Bereich Batterie- und Wasserstoff basierter Mobilität tätig. Lernen Sie das Start-up bei einer kurzen Unternehmenspräsentation am 25. September um 20 Uhr kennen.


Lageplan


Partner

Die Künstlerische Performance nimmt das Verhältnis von Menschen und Maschinen im Angesicht der Folgen von fortschreitender Automatisierung in den Fokus.

Um den Anspruch gerecht zu werden, lokale Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft einzubinden, sind folgende Partner für die Umsetzung des Projektes vorgesehen:

  •  Ulrike Sorge (Freie Regisseurin) 

Ulrike Sorge arbeitet als als freischaffende Theater- und Hörspielregisseurin. Sie übernahm die Künstlerische Leitung für verschiedene Schultheaterprojekte am Theater Chemnitz. Sie studierte in Leipzig Theaterwissenschaften und Germanistik. Während und nach dem Studium war sie als Regieassistentin an verschiedenen Theatern, u. a. am Schauspiel Frankfurt, Volkstheater Rostock, Theater Plauen-Zwickau. Aktuell führt sie Regie bei dem Stück “Tausend Mal berührt” am Theater Chemnitz. 

  • Freie Schauspieler und Tänzer aus Chemnitz 

Teresa Stelzer arbeitet freischaffend und überwiegend im Bereich des nonverbalen Körpertheaters. Ihre Kunstfigur Fräulein panTo.c steht in der Tradition der mime blanche und des comödiantischen Schauspielstils. Zunehmend konzentriert sie sich auf die individuelle Interaktion mit dem Publikum in Form von Walkacts und Performances. Im Rahmen eines Denkzeit-Stipendiums der Kulturstiftung Sachsen suchte sie jüngst nach Wegen körperbasiertes Theater hörbar zu machen.

Ahmed Alsaadi wurde 1990 im Irak geboren und absolvierte ein Theaterschauspielstudium (BA) in Basra (Irak). Er spielte in mehreren Theaterstücken deutscher Theatergruppen und wirke an drei Filmen als Schauspieler mit.

Julia Bianca Jung, geboren 1989, wirkt seit 2006 in Tanz-, Schauspiel-, Performance- und Filmproduktionen als Spielerin, Dramaturgin und Regisseurin mit. Von 2008 – 2010 ist sie als Regieassistentin und Inspizientin an der Württembergischen Landesbühne Esslingen engagiert. 2017 erfolgt ihr Abschluss Figurentheater (B. A.) an der HmdK Stuttgart. Ab 2017 arbeitet sie in verschiedenen Projekten: U.a. Residenz in der „Raumstation“ der Ateliergemeinschaft Waggons, „Puppen machen: LÄRM“ (Spiel, Ausstattung) mit dem Ensemble Materialtheater. Wissenschaft und Kunst bringt sie als etwas Symbiotisches auf die Bühne.

Leonardo Fonseca, geboren in Brasilien, absolvierte seine Tanzausbildung im Klassischen Ballett bei der Sesi Minas Tanzkompanie in Belo Horizonte (Minas Gerais/Brasilien), wo er 2000 seine Karriere als professioneller Tänzer begann. Von 2011 bis 2017 war er als Solist festes Mitglied des Balletts Chemnitz. Der dreimalige brasilianischer Meister im Kung Fu widmet sich auch eigenen choreografischen Arbeiten. Er ist Mitbegründer der Tanzkompanie Timee und Gründer von ENois Tanz.

  • Institut Chemnitzer Maschinen und Anlagenbau e.V.

Das ICM − Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. ist ein leistungsstarkes, sächsisches Forschungsinstitut, das für Innovationen und Systemlösungen aus dem Maschinen- und Anlagenbau steht. Bereits 2017 war es Partner bei der Revue “Die Befreiung der Maschinen” beim RAW-Festival 2017 und war verantwortlich für die  Programmierung und Bereitstellung des Roboterarms UR5 auf Basis der Choreografie von Frank Weinhold. 

  • ASA FF e.V.

Für die Entwicklung des Stückes wird eine Proberaum benötigt, welcher vom ASA FF e.V. bereitgestellt wird.

  •  Frank Weinhold

Frank Weinhold ist Kulturschaffender aus Chemnitz. Das Thema Mensch und Arbeit wurde durch ihn und assoziierte Partner schon auf vielfältige Art und Weise bearbeitet: Hörspielproduktion “Das Proletariat zur Zeit der Industrialisierung”, Entsendung zweier Künstlerinnen in Chemnitzer Maschinenbauunternehmen, um dort die aktuellen Arbeitswelten zu erfassen und künstlerisch zu verarbeiten. Außerdem entstanden unter seiner Leitung zwei diesem Thema folgende Revues: “Die Befreiung der Maschinen” und “Revue des Proletariats”. Zentrales Konzept seiner Arbeit sind die Einbindung lokaler Künstler und Kulturschaffender sowie die Kooperation mit ansässigen Industrieunternehmen.