Hintergrund
 

Grundstein für Exzellenz

Mit einer Grundsteinlegung am 30. Juni wurde ein neues Kapitel für den Forschungsstandort Chemnitz eröffnet. Hinter dem Hörsaalgebäude auf dem Campus Reichenhainer Straße der TU Chemnitz entsteht die neue Forschungshalle des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen“ (MERGE) entstehen.

Der Neubau der 12,6 Millionen Euro teuren Forschungshalle mit einer Fläche von 3.500 Quadratmetern ist der erste von drei Schritten, um die infrastrukturellen Grundlagen des Exzellenzclusters zu schaffen. Zwischen 2015 und 2018 sollen ein Laborgebäude sowie ein Bürogebäude folgen. „Der wahre Grundstein dieser Forschungshalle wurde bereits vor vielen Jahren gelegt: durch anhaltend herausragende Forschungsleistungen an der TU Chemnitz“, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig anlässlich der Zeremonie. „Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Euro, der in diesen Exzellenzcluster und in diese Universität investiert wird, bestens angelegt ist.“

Mit dem Chemnitzer Exzellenzcluster „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen“ (MERGE) soll erreicht werden, dass derzeit noch getrennte Fertigungsprozesse bei der Verarbeitung unterschiedlicher Werkstoffgruppen – wie Textilien, Kunststoffe und Metalle – zu durchgängigen Technologien zusammenlaufen. Mit rund 34 Millionen Euro wird MERGE bis 2017 im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert. Damit ist der Standort deutschlandweit der einzige Cluster auf dem zukunftsweisenden, stark umkämpften Technologiefeld Leichtbau. Am transdisziplinären Chemnitzer Exzellenzcluster „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen“ sind an der Technischen Universität 35 Wissenschaftler beteiligt. Dazu kommen Forscher der beiden Chemnitzer Fraunhofer-Institute und von An-Instituten der TU Chemnitz sowie drei Wissenschaftler der TU Dresden.