Hintergrund
 

Brache als Klassenzimmer: Angebote für Schulen zur „ibug“ in Chemnitz

Die Industriebrachenumgestaltung – kurz „ibug“ – geht in diesem Jahr in Chemnitz in ihre zwölfte Auflage. Austragungsort des Festivals für urbane Kunst und Kultur sind die verfallenen Hallen der SPEMAFA, des ehemaligen VEB Spezialmaschinenfabrik an der Lerchenstraße.

Mehr als 100 Künstler aus aller Welt werden das Areal ab Mitte August mittels Malerei und Graffiti, Illustrationen und Installationen, Müll und Multimedia in ein faszinierendes Gesamtkunstwerk verwandeln. Die entstandenen Kunstwerke sind anschließend an zwei Wochenenden – vom 25. bis 27. August und vom 1. bis 3. September – zu sehen und erleben. Dazu gibt es jeweils ein Rahmenprogramm u.a. mit Führungen und Filmen, Diskussionen und Künstlergesprächen, einem Kunstmarkt und mehr.

In den Tagen dazwischen gibt es für Lehrkräfte, Schul- und Ausbildungsklassen ab der 8. Klasse individuelle Angebote. Die professionell geleiteten Rundgänge durch eine Brache voller Geschichte und urbaner Kunst finden vom 29. bis 31. August täglich ab 9 Uhr statt. Dabei werden die Kunstwerke fachlich rezipiert sowie diskutiert und die Schülerinnen und Schüler erhalten spannende Informationen zu den Künstlern aus erster Hand. Darüber hinaus werden Hintergründe zur Geschichte des Austragungsortes vermittelt und in den historischen Kontext eingebettet. 

Die Rundgänge dauern circa zwei Stunden bei einer empfohlenen Gruppenstärke von 25 Personen. Der Kulturbeitrag beträgt 5,- Euro pro Person. Pro zehn Schüler_innen hat eine erwachsene Begleitperson freien Eintritt. Alle Erlöse dienen ausschließlich der Finanzierung des Festivals. Ansprechpartner für weitere Informationen und Anmeldungen ist Christin Haupt (christin@ibug-art.de).

Weitere Informationen zur ibug 2017 gibt es auf der offiziellen Homepage www.ibug-art.de oder im Social Web:

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