CWE
Betriebsrat

Betriebsrat der CWE

Betriebsrat der CWE mbH, v.l.n.r.: Rahel Kavalir, Laura Thieme, Boris Kaiser, Katrin Bothe, Ernesto Uhlmann, Lucia Schaub, Frank Schönfeld

Zur aktuellen Situation:

Die Wirtschaftsförderung soll in die Stadtverwaltung einverleibt werden. Laut den Plänen der Verwaltungsspitze sollen die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Unternehmens ab 1. Juli 2022 dort arbeiten. Von dieser Nachricht waren wir geschockt und haben in der Konsequenz einen Betriebsrat in der CWE mbH gegründet – ein Vorgang, für den bislang kein Anlass bestand, da die Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung und Belegschaft der CWE auf gegenseitigem Vertrauen, Offenheit und Transparenz beruht. Die Kolleginnen und Kollegen können sich schon allein aus diesen Gründen nicht vorstellen, in der Stadtverwaltung zu arbeiten. Wir möchten hier erklären, welche Gründe wir noch sehen, die gegen die Pläne der Verwaltungsspitze sprechen. Das tun wir allein aus der Verantwortung gegenüber den Kolleginnen und Kollegen, die für Familien mit Kleinkindern Verantwortung tragen, als pflegende Angehörige herausfordernde Aufgaben zu bewältigen haben, als Berufseinsteiger:innen zum Team gestoßen sind oder kurz vor dem Abschied aus ihrem Berufsleben alle gleichermaßen betroffen und verunsichert sind – denn als Konsequenz der Ablehnung einer Arbeit für die Stadtverwaltung würden im Ernstfall betriebsbedingte Kündigungen folgen. Dies werden wir verhindern!

 

Wir fordern:

  • die Mitbestimmung über alle Arbeitsplätze 
  • eine fundierte Analyse unserer bisherigen Arbeit
  • eine sachliche Diskussion über die Sinnhaftigkeit und Zielstellung einer Umstrukturierung
  • die damit einhergehende Beantwortung der Frage nach dem Warum einer Umstrukturierung
  • konkrete Aussagen des Gesellschafters, wie die Arbeit für die MitarbeiterInnen ohne Budget, ohne Flexibilität, ohne agil arbeiten zu können gestaltet werden soll
  • eine Zusicherung des Gesellschafters, dass keine betriebsbedingten Kündigungen drohen, wenn Mitarbeiter:innen nicht in die Stadtverwaltung wechseln wollen
  • die Einbindung in alle Prozesse der Umstrukturierung

Darum geht es uns nicht:

  • Wir führen keine tarifliche Auseinandersetzung oder eine Gehaltsdebatte.
  • Wir haben keine Angst vor Veränderung und Neuerungen, sondern wir stehen als Team und Unternehmen für das ständige Neuerfinden und den Umgang mit Herausforderungen – das haben wir seit 2018 in mehr als einem Fall unter Beweis gestellt.

Warum können wir unsere Arbeit nicht in der Stadtverwaltung fortsetzen :

  • Unsere Arbeit kann nicht in der bisherigen Qualität fortgeführt werden, weil die Ganzheitlichkeit der Bearbeitung der Themen verloren geht. Ganz konkret bedeutet das:
    • Die Zuständigkeiten für Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Ausschreibungsverfahren, Netzwerkaktivierung etc. lägen jeweils in anderen Abteilungen und wären stets langsamer oder gar nicht mehr zu organisieren.
    • Wir arbeiten in einer Matrixorganisation – also als Team – eine Spaltung und die Einsortierung in eine vertikale Hierarchie macht die Arbeit ineffizient und Prozesse langsamer.
    • Gleichzeitig würde dies einen Rückschritt unserer beruflichen Entwicklung bedeuten – Sachbearbeiterebene!
  • Eine Umstrukturierung der CWE hat es in den letzten sechs Jahren bereits gegeben – weg von einer klassischen Wirtschaftsförderung aus den 2000er Jahren, hin zu einer innovativen Wirtschaftsagentur.

Presse

Umstrukturierung der Wirtschaftsförderung ohne Betriebsrat

Pressemitteilung vom 17.03.22

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung:
„Auch Bereich Fachkräfte soll plötzlich mit in die Stadtverwaltung übergehen.“

Komplette Pressemitteilung vom 17.03.22 lesen

 

CWE droht Kündigungswelle

Pressemitteilung vom 09.03.22

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung:
„Neu gewählter Betriebsrat sieht keine Verbesserungen, falls die Wirtschaftsförderung im Rathaus angesiedelt wird.“

Komplette Pressemitteilung vom 09.03.22 lesen

Kontakt

Tel. 0371 3660-239

betriebsrat@cwe-chemnitz.de