Hintergrund
 

SIT 2016- Sächsische Industrie- und Technologiemesse

Die SIT steht für:

  • Messe der kurzen Wege und direkten Kontakte
  • kompakte Darstellung der regionalen Stärken
  • großes Marktpotenzial im Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau
  • Geschäfts- und Kooperationsanbahnung vor der Haustür
  • kostengünstig und erfolgsorientiert
  • passgenau für erfahrene Unternhemen, Industrie und Existenzgründer

Die 7. Auflage der SIT fand vom 31. Mai bis 2. Juni 2016 in der Messe Chemnitz statt. Parallel zur SIT fanden die mtex+ und LiMA statt. Gemeinsam entstanden auf diesen drei Messen Synergien und spannende Verknüpfungspunkte für die Industrie.

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Mehr als 200 Aussteller präsentierten auf der SIT Messe Chemnitz ihre Produkte und Dienstleistungen.

Das Angebot umfasste unter anderem Maschinen, Industrieausrüstungen, Lohnfertigung, Materialien, Werkstoffe, Oberflächentechnologien, Informations- und Kommunikationstechnologien, sowie Mikrosystemtechnik und Ultrapräzisionstechnologien.


Abschlusspressemeldung SIT 2016

Leistungsschau von Wirtschaft und Wissenschaft mit internationaler Anziehungskraft

Gute Resonanz für neues branchenübergreifendes Konzept der Fachmessen LiMA, mtex+ und SIT

Als Schaufenster einer starken Wirtschafts- und Wissenschaftsregion präsentierten sich vom 31. Mai bis 2. Juni 2016 LiMA, mtex+ und SIT mit IT-Anwenderforum in der Messe Chemnitz. Mehr als 3.500 Besucher informierten sich an den Ständen der über 280 Aussteller zu Neu- und Weiterentwicklungen auf den Gebieten Technische Textilien, Leichtbaulösungen, Automatisierungs- und Produktionstechnik sowie Zuliefer- und IT-Dienstleistungen für nahezu alle Industriezweige. „Das neue branchenübergreifende Konzept des Fachmessen-Verbundes haben sowohl die Aussteller als auch die Besucher gut angenommen. Damit konnten wir auch eine deutlich über die Region hinausreichende Wirkung erzielen wie beispielsweise die Besuche chinesischer oder tschechischer Wirtschaftsdelegationen zeigten, die sich insbesondere für die hiesigen Kompetenzen bei Leichtbau, Technischen Textilien und im Maschinenbau interessierten“, betont Michael Kynast, Geschäftsführer des Messeveranstalters C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH.

International aufgestellt waren insbesondere die Messen mtex+ und LiMA mit Ausstellern und Besuchern aus Belgien, China, Deutschland, Frankreich, Israel, den Niederlanden, Österreich, Polen, Tschechien und der Schweiz. Auf der mtex+ fanden vor allem die Produktentwicklungen für den Medizin- und Gesundheitsbereich sowie das damit gekoppelte Symposium zur Zusammenarbeit zwischen Kliniken sowie Pflegeeinrichtungen und der Textilindustrie großen Anklang. Gut vertreten in diesem Bereich waren auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Tschechien. Die Nachbarrepublik war Partnerland der mtex+. Die Assoziation der Textil- und Bekleidungsindustrie ATOK aus Tschechien und der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti) schlossen im Rahmen der Messe einen Kooperationsvertrag ab. Darin vereinbarten die Verbände u. a. die Entwicklung und Umsetzung beiderseits nutzbringender Projekte, die gegenseitige Unterstützung bei Branchenmessen sowie die enge Abstimmung bei der Durchsetzung der Interessen ihrer Mitgliedsbetriebe auf europäischer Ebene.

Auf der LiMA präsentierten sich mit dem Bundesexzellenzcluster MERGE der TU Chemnitz, dem Institut für Metallformung der TU Bergakademie Freiberg und den Instituten für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstoffe sowie für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden die renommierten universitären Leichtbau-Forschungszentren Sachsens erstmals unter einem Dach. Gemeinsam mit Unternehmen der Region stellten sie ihr Know-how im Leichtbau mit textilen, metallischen und Kunststoff-Werkstoffen sowie Verbunden daraus vor. Mit dieser Breite in der Material-Ausrichtung besitzt die LiMA eine Alleinstellung in Deutschland. Den Transfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft unterstützte die VDMA-Innovationswerkstatt Leichtbau. Auf großes internationales Interesse u. a. aus China stieß die Gemeinschaftsausstellung des Chemnitzer Schienenfahrzeugentwickler Voith Engineering Services und weiterer regionaler Partner zu Leichtbauentwicklungen für die Bahntechnik.

Industrielle Schlüsselthemen wie Automatisierung und Digitalisierung bestimmten das Ausstellungs- und Veranstaltungsspektrum der SIT. Vor allem mittelständische Unternehmen aus Sachsen nutzten die Schau, um ihre Produkte und Leistungen für den Maschinen- und Fahrzeugbau, die Metall- und Kunststoffverarbeitung sowie die Elektro- und Textilindustrie vorzustellen. Lösungen für kosten-, zeit- und ressourceneffizientes sowie vernetztes Produzieren bildeten sowohl an den Messeständen als auch im IT-Anwenderforum einen Schwerpunkt. Dem Thema Vernetzung in technologischer wie geschäftlicher Hinsicht widmete sich der erstmals in Chemnitz durchgeführte 2. Sächsische IT Summit, Treffpunkt der Digitalwirtschaft des Freistaates. Ausdruck dafür war der Abschluss eines Kooperationsvertrages zwischen dem Branchennetzwerk Silicon Saxony, dem IT-Bündnis Chemnitz und dem Cluster Informationstechnologie Mitteldeutschland e. V., mit dem sich die sächsische IT- und Softwareindustrie in der Initiative digital saxony gemeinsam strategisch ausrichtet. Der Einsatz von IT-Technologien in der Fertigung unter dem Aspekt Industrie 4.0 prägte auch den gut besuchten 2. Sächsischen Tag der Automation sowie den 3. Chemnitzer Maschinenbautag – Das Technologie-Transfer-Event.

Der letzte Messetag am 2. Juni stand ganz im Zeichen der Gewinnung von Berufsnachwuchs. Schüler und Studenten hatten freien Eintritt und konnten sich sowohl an den Ständen der Aussteller als auch am zentralen Treffpunkt bei der CWE Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft über Angebote für Jobs, Ausbildungsplätze, Praktika und Studienarbeiten informieren.