EU-Projekt sucht Strategien zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses
vom 31.05.2010
Am 5. Mai wurde bei einer Auftaktveranstaltung im Industriemuseum das EU-Projekt IDEA gestartet. Das Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e. V. (ICM), die CWE sowie acht weitere Partner aus sieben europäischen Ländern trafen sich erstmalig, um mit Hilfe eines regionenübergreifenden Ansatzes Qualität und Quantität des zukünftigen Fachkräftepotenzials zu fördern. Denn nicht nur hier in der Region mangelt es teilweise schon an gut ausgebildeten Nachwuchsfachkräften. Ganz Europa hat mit den Folgen des demografischen Wandels zu kämpfen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen gehen in diesem Wettbewerb oft leer aus. Vor allem ihnen soll das neue Projekt Perspektiven aufzeigen, wie junge Fachkräfte im ingenieurtechnischen und naturwissenschaftlichen Bereich gewonnen und gehalten werden können.
In einem ersten Schritt geht es jetzt um eine Bestandsanalyse zu Maßnahmen der Fachkräftesicherung in den einzelnen Regionen. Erfolgreiche Konzepte werden analysiert und dann weiterentwickelt. Anschließend werden sie mittels Pilotprojekten in einzelnen Regionen getestet.
IDEA (Innovative Development of European Areas by Fostering Transnational Knowledge Development) bedeutet „Neue Ansätze in der Regionalentwicklung durch die Förderung einer länderübergreifenden Entwicklung von Wissen“.




