Erstes Quartal 2010: Umsatzeinbrüche im Maschinen- und Metallbau

vom 24.05.2010

Nachdem die Chemnitzer Industrie in Folge der Krise im Jahr 2009 massive Umsatzeinbrüche hinnehmen musste, erholt sich die Wirtschaft nun. Das Umsatzvolumen ist im ersten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent gestiegen. Während sich die Fahrzeugindustrie und DV-Technik sehr positiv entwickelten, liegen die Werte im Maschinenbau noch deutlich unter denen des Vorjahres. Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe liegen im ersten Quartal 2010 um 14,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahres, bleiben aber hinter den Werten des Jahres 2008 zurück.

Während im Maschinenbau und  der Metallindustrie noch ein Beschäftigungsrückgang zu verzeichnen ist, ist in den übrigen Wirtschaftsbereichen des Verarbeitenden Gewerbes ein Ansteigen der Beschäftigung spürbar.

Insgesamt ging trotz Krise die Beschäftigung nur um 1,1 Prozent zurück. Durch die Nutzung des Instruments der Kurzarbeit und die positive Entwicklung des Auftragsvolumens gelingt es der Chemnitzer Wirtschaft erfreulicherweise auch 2010 ein Durchschlagen von Krisensymptomen auf den Arbeitsmarkt zu verhindern. Die Arbeitslosenquote lag bei 13,8 Prozent, die durchschnittliche Zahl der Arbeitslosen sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im gesamten Arbeitsmarkt sogar um 785 Personen.

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