Chemnitz will „Stadt der Wissenschaft 2011“ werden
vom 10.10.2009
Chemnitz bewirbt sich um den Titel „Stadt der Wissenschaft 2011“. Der vom
Stifterverband Deutschland zum sechsten Mal ausgelobte Preis will helfen
Potenziale von Bildung und Forschung vor Ort zu heben und noch enger zu
vernetzen. „Die Teilnahme am Wettbewerb „Stadt der Wissenschaft 2011“ ist eine
gute Investition und gibt der lokalen Wissenschaft, der Stadt und den hiesigen
Unternehmen wichtige Impulse für die weitere Entwicklung“, so
Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig.
Unter dem Motto „Ihr werdet staunen!
1+1=11“ geht Chemnitz ins Rennen um den Titel. Die elf Projekte drehen sich zum
einen um die „Regeneration der Kräfte“; das heißt eine Weiterentwicklung der
industriellen Tradition mit dem demographischen Wandel im Blick. Zum anderen
soll mit dem „Denken im Zentrum“ auf das typische Chemnitzer Tüftler-Gen
hingewiesen werden. Auch städtebaulich soll das Denken ins Zentrum rücken: Ein
neuer Campus in der Innenstadt mit einer zentralen Universitätsbibliothek soll
in der Alten Aktienspinnerei am Busbahnhof entstehen.
Mindestens 11
nachhaltige Wirkungen soll die Umsetzung des Konzepts
bringen.
Einsendeschluss für Bewerbungen war der 15. Oktober. Im November
werden die drei Finalisten ausgewählt, die sich am 24. März 2010 mit einem
detaillierten Konzept öffentlich in Berlin vorstellen. Erst dann wird von der
Jury der Sieger gekürt. Neben viel Renommee bekommt die Gewinnerstadt 250.000
Euro. Außer Chemnitz bewarben sich noch Mainz, Lüdenscheid und
Bielefeld.
Der Wettbewerb wird seit 2005 ausgetragen. Die sächsische
Landeshauptstadt Dresden war im Jahre 2006 „Stadt der Wissenschaft“.


