Melange aus Moderne und Historizität: die Wirtschaftswoche über den Erfolg von Chemnitz

vom 01.09.2008

Wiederholt sich in Chemnitz eines der zentralen Probleme der Planwirtschaft der DDR – fragt sich der Autor Uli Schulte-Döinghaus in der Wirtschaftswoche vom 11. August 2008? Zu Zeiten der DDR hätten die Betriebe in Karl-Marx-Stadt drei Probleme gehabt: Erstens keine Leute, zweitens kein Material und drittens zu kleine Hallen. Heute sei es ähnlich, so zitiert er unsere Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig: Es fehlten Fachkräfte, die Zulieferer kämen nicht mehr nach und die Hallen seien ebenfalls für viele Firmen zu klein. An dieser Stelle endeten dann die Parallelen zur Planwirtschaft allerdings auch schon. Denn im Gegensatz zur maroden Wirtschaft der DDR bewähre sich Chemnitz im Wettbewerb und dies sei nicht nur daran abzulesen, dass Chemnitz eine der zehn wachstumsstärksten Städte in Deutschland sei.
Schulte-Döinghaus lobt in seinem Beitrag die Dynamik der lokalen Wirtschaft und zeichnet die Erfolgsgeschichte vom „Biest“ hin zur „Schönen“ nach, vom Problemfall zum erfolgreichen Technologiestandort. Neben der bekannten Wirtschaftsfreundlichkeit der städtischen Politik sei der Erfolg von Chemnitz  seiner Ansicht nach auch auf eine besondere Melange aus Modernität und Historizität zurückzuführen. Die Chemnitzer Unternehmen stellten sich dem globalen Wettbewerb, seien aber gleichzeitig untereinander vernetzt und lokal verwurzelt. Die große Tradition des Industriestandortes Chemnitz gehe eine besondere Verbindung zwischen High-Tech und Handwerk ein, die eine wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg sei.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: WirtschaftsWoche vom 11.08.2008


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