Zukunftsvisionen und Jahresrückblick
vom 29.11.2011
Der Industriestammtisch der CWE im Projekthaus METEOR
Zum letzten Industriestammtisch des Jahres 2011 lud die CWE in die Räume des Projekthauses METEOR der Arbeitswissenschaftler an der Chemnitzer TU. Rund 80 Gäste und Vertreter der hiesigen Wirtschaft fanden den Weg zum futuristisch anmutenden Glasbau, der im Erfenschlager Teil der Universität im Juni dieses Jahres eingeweiht wurde. Begrüßt durch CWE-Chef Ulrich Geissler, begann der Abend im großen Saal im Erdgeschoss. Hier stellte Geissler den Anwesenden die erfreulichen Wirtschaftszahlen des dritten Quartals vor und blickte auf die Aktivitäten der CWE im Bereich des nun in die Gesellschaft integrierten Tourismus- und Stadtmarketings zurück. Er hob den Erfolg des Stadtfestes hervor, das sein Profil in diesem Jahr schärfen und vor allem bei jüngeren Besuchern wachsen konnte. Auch die Tage der Industriekultur mit ihrer fruchtbaren Verbindung von Wirtschaft, Kultur und Bürgernähe lobte er. Und natürlich sollen Stadtfest und Tage der Industriekultur auch in 2012 eine Neuauflage finden.
Zukunftsweisend blieb es im Programm mit dem Vortrag der Hausherrin, Prof. Dr. Dr. Birgit Spanner-Ulmer, Leiterin der Professur Arbeitswissenschaft an der TU. Sie stellte das Projekt METEOR (Mensch-Technik-Organisation), seine Möglichkeiten und Visionen vor. Der Saal, in dem die Gäste zu diesem Zeitpunkt saßen, entpuppte sich dabei als multifunktionale Fläche, die mit wenigen Handgriffen in kleinteilige Büroräume verwandelt werden kann. Ohnehin steckte das Gebäude voller Überraschungen, wie das der Vorstellung folgende Angebot einer Führung durch Mitarbeiter Stev Glöckner erfahrbar machte. Er führte durch Arbeitswelten der Zukunft: mit flexiblen Räumen, in denen man vom Möbel bis zur Wand alles je nach Nutzung schnell umbauen kann. Mit Lichtanlagen, die dem Tagesverlauf und dem menschlichen Biorhythmus entsprechend leuchten. Mit den Glaspanoramen von Kreativ- und Erholungsräumen, deren Akustik und Lichtstimmung auf Knopfdruck geändert werden kann. Bis ins Detail ist dieser Forschungs- und Arbeitsraum auf das Wohlbefinden und die Effizienz der darin Arbeitenden angelegt. Mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft sollen hier die optimalen Büros erforscht werden. Das hinterließ beeindruckte Gesichter bei den anwesenden Firmenvertretern und ließ selbst manchen Unternehmenschef wehmütig werden. „Wir gönnen uns hier zugegeben einigen Luxus“, sagte Glöckner auf die Frage nach der Wirtschaftlichkeit dieser Räume. Doch was heute Luxus ist, kann morgen schon zum Standard gehören, darin kommt METEOR allen zugute.

Fotos: Ulf Dahl
Weitere Informationen zum Projekthaus unter:
http://www.tu-chemnitz.de/mb/ArbeitsWiss/meteor-innovative-arbeitswelt


