Letzte Filetstücke im Chemnitzer Zentrum

vom 16.09.2011

Chemnitz präsentiert vom 4. bis 6. Oktober weitere Entwicklungspotenziale seiner Innenstadt auf der Gewerbeimmobilienmesse EXPO REAL in München

Hervorragende Wirtschafts- und wachsende Beschäftigungszahlen im ersten Halbjahr 2011, eine Pro-Kopf-Kaufkraft, die in diesem Jahr um 3,5 Prozent gestiegen ist, ein seit mehreren Jahren positives Wanderungssaldo, ausgezeichnete Kultureinrichtungen und eine Innenstadt, die sich in den vergangenen 20 Jahren stetig modernisierte: Chemnitz als drittgrößte Stadt in Ostdeutschland präsentiert sich vom 4. bis 6. Oktober auf der Immobilienmesse EXPO REAL in München auf dem Gemeinschaftsstand des Freistaates Sachsen als Stadt der Moderne und Motor der wirtschaftlichen Entwicklung im Freistaat. „Im Zentrum unserer Messeaktivitäten wird das weitere Entwicklungspotenzial der Chemnitzer Innenstadt stehen“, erklärt Ulrich Geissler, Geschäftsführer der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (CWE): „Wir werden das Augenmerk der Investoren vor allem auf das Johanniskarree sowie auf den geplanten Innenstadtcampus am Brühl richten.“ Partner der Chemnitz-Präsentation der CWE sind in diesem Jahr die Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft mbH, das Ingenieurbüro Wuttke und die Köster GmbH. Der sächsische Gemeinschaftsstand findet sich in Halle A2, Stand 430.

Stichwort Johanniskarree: Im Johanniskarree finden sich am östlichen Ende der neu entstandenen Innenstadt zwischen Zentralhaltestelle, RAWEMA-Gebäude, den Zentralen von Regionalzeitung Freier Presse und der Krankenkasse IKK Chemnitz sowie dem ehemaligen Kaufhaus Schocken die letzten freien Filetstücke in der unmittelbaren City: „Durch die Investitionen privater und öffentlicher Träger in den vergangenen Jahren hat das Karree eine entscheidende Aufwertung erfahren. Mit der Eröffnung des Landesmuseums für Archäologie im ‚Schocken‘ im Jahr 2013 wird sich hier die Attraktivität noch einmal deutlich erhöhen“, so Geissler. Gefragt seien hier insbesondere hochwertige Handelssegmente. Dem Entwicklungskern Johanniskarree wird während der EXPO REAL am 5. Oktober, 11.30 Uhr, ein Forum gewidmet, auf dem neben CWE-Geschäftsführer Geissler der Leiter Stadtplanungsamt der Stadt Chemnitz, Börries Butenop, sowie Detlef Wuttke, Inhaber der Wuttke Geogroup, Zentrenkonzept und Vermarktungschancen vorstellen.

Stichwort Innenstadtcampus: Der Innenstadtcampus der Technischen Universität Chemnitz soll zu einer deutlichen Belebung des Stadtgebiets Brühl führen, das direkt an die Chemnitzer Innenstadt anschließt und in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs liegt. Der Chemnitzer Stadtrat hat mit einer Verkaufsentscheidung am 7. September 2011 den Weg frei gemacht für eine 40-Millionen-Euro-Investition des Freistaates Sachsen: In der ehemaligen „Aktienspinnerei“ soll die Technische Universität Chemnitz mit ihren derzeit etwa 10.000 Studierenden in den kommenden Jahren  eine zentrale Universitätsbibliothek erhalten. Rund um den Universitätsteil Straße der Nationen und die neue Bibliothek sollen weitere Fakultäts- und Funktionsgebäude entstehen. „Für private Investoren bieten sich hier große Entwicklungspotenziale, da der Brühl perspektivisch vor allem für Universitätsmitarbeiter und Studierende als Lebensort immer interessanter wird“, erläutert Ulrich Geissler. Prof. Dr. Georg Unland, Staatsminister der Finanzen des Freistaates Sachsen, sowie Friedbert Greif, Geschäftsführer der Albert Speer & Partner GmbH, berichten bei einem Forum am 5. Oktober, 14.30 Uhr auf dem Gemeinschaftsstand bei der EXPO REAL über den aktuellen Entwicklungsstand.

Chemnitzer Veranstaltungen zur Expo Real

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