20 Jahre Rückbenennung Chemnitz - 20-jährige Firmenjubiläen: FASA AG
vom 22.05.2010
Vor 20 Jahren wurde Karl-Marx-Stadt in Chemnitz rückbenannt. Anlässlich dieses Jubiläums stellen wir Unternehmen vor, die zu dieser Zeit gegründet wurden.
Die FASA AG begann 1990 mit drei Mitarbeitern als FASA GmbH. Sie ist heute ein mittelständisches Bauunternehmen mit 60 Mitarbeitern, das im Hoch-, Tief- und Ingenieurbau tätig ist. Die FASA AG arbeitet auch als Projektentwickler und Bauträger, in den letzten Jahren unter anderem im Rittergut Lichtenwalde/ Rabenstein und an der ehemaligen Schlossbrauerei.
Heute im Interview: Vorstand Ullrich Hintzen.
Worin sehen Sie die größten Herausforderungen der letzten 20 Jahre?
Die größte Herausforderung sehe ich darin, dass wir uns jeden Tag neu erfinden müssen: etwas verbessern, etwas verändern, um uns als Unternehmen erfolgreich am Markt zu präsentieren. Wir sind sehr stark auf Innovationen ausgerichtet. Das ist im Bausektor nicht unbedingt üblich. Mir ist wichtig, immer wieder neue Produkte zu entwickeln, neue Wege zu gehen, um am Markt eine herausragende Stellung zu erreichen, wettbewerbsfähig zu sein und Alleinstellungsmerkmale zu haben. Das macht uns erfolgreich.
Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?
Wir verlassen uns nicht darauf, wer uns den nächsten Auftrag ins Haus trägt, sondern wir schauen, was unsere Kunden in Zukunft brauchen, und versuchen diese Produkte zu entwickeln. Wir behalten im Blick, wo der Trend hingeht. Das ist zum Beispiel im Hochbau eindeutig die Nutzung der Sonnenenergie. Wir haben zusammen mit der Bergakademie Freiberg und sächsischen Partnern unser Konzept vom ENERGETIKhaus100 entwickelt; das sind Gebäude, die sich ganzjährig mit Sonnenwärme, also Solarthermie, versorgen.
Mein persönliches Erfolgsgeheimnis sehe ich in Eigenschaften wie Kreativität, Hartnäckigkeit und Ausdauer.
Wo glauben Sie steht die FASA AG in 20 Jahren?
Ich gehe davon aus, dass es einen völlig veränderten Markt im Bauen geben wird. Die Gebäude werden sich nicht primär nach Straßenfluchten, sondern nach Energie ausrichten, insbesondere nach der Sonnenenergie. Man kann den Leitsatz des Bauhauses - die Form folgt der Funktion - darauf anwenden. Wir werden der Energie folgen. Ich bin überzeugt davon, dass Energetikhäuser eine neue Baugeneration markieren. Und da sind wir Vorreiter und für die Zukunft gut aufgestellt.
Herzlichen Dank für das Gespräch. Das Interview führte Jana Gaudich.


