Chemnitz unterliegt Mainz im Wettbewerb „Stadt der Wissenschaft“

vom 31.03.2010

Chemnitz konnte sich beim Wettbewerb Stadt der Wissenschaft 2011 nicht ganz an die Spitze setzen. Beim Wettstreit um den vom Stifterverband Deutschland vergebenen Titel gewann die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz.

Am 25. März hatten Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, der Rektor der TU Chemnitz Klaus-Jürgen Matthes und der Geschäftsführer der 3D-Micromac AG Tino Petsch das Chemnitzer Bewerbungskonzept in Berlin präsentiert. Unter dem Motto „Ihr werdet staunen! 1+1=11“ sollten elf Projekte die Verbindungen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft befördern, das „Denken ins Zentrum“ rücken und die Weiterentwicklung der industriellen Tradition und den demographischen Wandel im Blick haben.

Die Jury hatte die hochkarätige Chemnitzer Bewerbung gelobt. Die Stadt habe die Ideen konzentriert, greifbar und transparent präsentiert. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement der Stadt sowie die Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung der Pläne. Weiter hieß es in der Begründung, es sei beeindruckend, wie Chemnitz angesichts großer wirtschaftlicher und demografischer Herausforderungen das Potenzial der Wissenschaft für die Stadtentwicklung nutzen wolle. Als Finalteilnehmer erhielt die Stadt ein Preisgeld von 50.000 Euro.

Ulrich Geissler, Geschäftsführer der CWE, betont, dass sich die Teilnahme am Wettbewerb auf jeden Fall gelohnt habe und eine neue Gesprächskultur zwischen Wirtschaft und Wissenschaft entstanden sei.

Am 1. April trifft sich der Zukunftsbeirat, der die Bewerbung ausgearbeitet hat, und berät darüber, welche Projekte jetzt umgesetzt werden und ob eine erneute Bewerbung um den Titel „Stadt der Wissenschaft“ im nächsten Jahr in Frage kommt.

Der Titel „Stadt der Wissenschaft“ wird vom Stifterverband Deutschland vergeben. Er soll helfen Potenziale von Bildung und Forschung vor Ort zu heben und noch enger zu vernetzen. Der Wettbewerb wird seit 2005 ausgetragen. Die sächsische Landeshauptstadt Dresden war im Jahre 2006 „Stadt der Wissenschaft“.

www.stadt-der-wissenschaft.de

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