Erfolgreiches Saisonfinale des Industriestammtischs beim CFC

Am 22. November trafen sich circa 120 Vertreter der lokalen Industrie zum letzten CWE-Industriestammtisch dieses Jahres in den VIP-Räumen des CFC. Damit endete die Spielzeit der Industriestammtische 2010 an einem eher unüblichen, aber dennoch passenden Austragungsort. Ulrich Geissler, Geschäftsführer der CWE, nutzte die Chance, die versammelten Firmenvertreter nach einer kurzen Begrüßung mit aktuellen Wirtschaftszahlen aus Chemnitz und mit einer kurzen  Leistungsbilanz der CWE zu versorgen.

   

Nach dem Krisenjahr 2009 kommt die Chemnitzer Wirtschaft wieder in Tritt. Sowohl die Aufträge als auch die Umsätze im verarbeitenden Gewerbe hätten sich deutlich erholt, so Ulrich Geissler.

Für die Tätigkeit der CWE 2010 zog Geissler ebenfalls eine positive Bilanz. Allein im Quartal Juli bis September habe es 40 Beratungen, das heißt 24 Beratungen zur Existenzgründung, 15 Beratungen zur Expansion und Sicherung und ein konkretes Ansiedlungsvorhaben gegeben. Förderprogramme wie für den Sonnenberg und das Reitbahnviertel würden ebenso zur Belebung der lokalen mittelständischen Wirtschaft beitragen, wie das Projekt Johanniskarree, das auf der Expo Real in München beworben wurde. Ein weiterer Höhepunkt sei sicherlich die Premiere der Langen Nacht der Industrie gewesen, so der Geschäftsführer. Statt der erwarteten 3.000 Besucher hätten mehr als 5.000 Gäste die Chancen genutzt, Chemnitzer Unternehmen hautnah zu erleben. Mit der Eröffnung des Leibnitz-Instituts im Start-up Gebäude des Smart Systems Campus sei nach 18 Monaten das gesamte Gebäude bereits vermietet. Mit 12 angesiedelten Unternehmen und 110 neuen Arbeitsplätzen sei das Start-up Gebäude ein spektakulärer Erfolg.

Auch „Chemnitz zieht an“, das Fachkräfteportal im Internet, kann eine gute Saisonleistung vorweisen, die Vermittlungszahlen sind inzwischen in den dreistelligen Bereich  vorgestoßen.


Nicht nur die lokale Wirtschaft ist derzeit auf einem positiven Weg, auch der Chemnitzer Fußball hat aktuell einen sehr guten Lauf. Neben den spektakulären Pokalspielen gegen St. Pauli und VFB Stuttgart läuft es in der Regionalliga ebenfalls gerade erfolgversprechend. Wie wichtig dieser sportliche Erfolg in der Zukunft für den CFC sein könnte, belegte Mathias Hänel, Vorstandsvorsitzender des CFC. Mit der geplanten Umstellung des Ligabetriebs durch den DFB sei es nicht nur sportlich wichtig, in die Dritte Liga aufzusteigen, auch ökonomisch sei der Erfolg zwingend erforderlich, wenn der CFC Stadionausbau und Nachwuchsförderung auch in Zukunft auf hohem Niveau halten wolle, so Hänel. Profifußball sei eine hervorragende Möglichkeit, auch auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Region hinzuweisen, denn Fußball sei inzwischen ein gesellschaftlicher Event jenseits von Bier und Bratwurst, so der Vorstandsvorsitzende des CFC.