Medien und Mozart: dritter Industriestammtisch der CWE im Medienhaus


Am 26. Mai trafen sich die Vertreter der lokalen Wirtschaft zum dritten Mal in diesem Jahr zum CWE-Industriestammtisch. Hinter dem Titel „Klassische Medien als Kommunikationsplattform für Unternehmen“ verbarg sich ein Ausflug hinter die Kulissen des lokalen Rundfunks und Fernsehens. Gastgeber Rene Falkner, geschäftsführender Gesellschafter der 09111 Studio Chemnitz GmbH & Co. KG, lud die Besucher ein, Radio Chemnitz und Sachsen Fernsehen hautnah zu erleben. Für kulturelle Anregung und musikalische Untermalung sorgte die Mozartgesellschaft.

Nach einführenden Worten von CWE-Geschäftsführer Ulrich Geissler zur nach wie vor positiven Wirtschaftsentwicklung in Chemnitz nutzte Volkmar Frotscher als Vertreter der Mozartgesellschaft die Gelegenheit das Wort an die Gäste zu richten: Mit dem diesjährigen Mozartfest sei es erneut gelungen von Chemnitz ein klares Statement ausgehen zu lassen. Mozart stünde für Internationalität und Genialität – vom Imagetransfer könnten auch die Stadt und die lokale Wirtschaft profitieren. Außerdem warb er um Unterstützung für die Initiative „100 Mozartkinder“, in deren Rahmen 100 begabte Kinder unserer Stadt durch Patenschaften von 1.000 Euro für ein Jahr musikalisch gefördert werden sollen.

Anschließend hatten die Besucher Gelegenheit die Aufzeichnung des „Sonntagsgesprächs“ für Chemnitz TV zwischen Moderator Gunnar Baumann und Ulrich Geissler im Studio und in der Regie zu verfolgen. Gegenstand des Gesprächs war neben der Wirtschaftsentwicklung der Stadt unter anderem die Grundsteinlegung für das Start-up-Gebäude auf dem Smart Systems Campus. Ulrich Geissler betonte, mit dem Smart Systems Campus und der Mikrosystemtechnik entstünde ein neuer organischer Bestandteil der Chemnitzer Wirtschaft, der bestehende Traditionen aufnehme und in die Zukunft fortführe. Der Smart System Campus und seine Unternehmen seien eben kein Raumschiff, das gerade so gelandet sei, sondern fügten sich nahtlos in die technische und industrielle Landschaft ein. Ein erstes Grundstück sei bereits verkauft und der erste Mieter für das Start-up-Gebäude gefunden. Insgesamt verfolge man eine mittelfristige Ansiedlungsstrategie. Zwar könne man bei einem derart attraktiven Standort jederzeit die Gewerbeflächen schnell vermarkten – wichtiger sei aber der Mix der Unternehmen, um Ideen aus der Forschung zu innovativen Produkten werden zu lassen (Das gesamte Interview finden Sie unter dem Link im Artikel dieses Newsletters).

Während der Aufzeichnung erlebten die Gäste hautnah, wie die Fernsehmacher von Chemnitz TV ihre Arbeit an den Kameras und in der Regie erledigten. Mit anschließenden Führungen und Hintergrundgesprächen erhielten die Besucher einen informativen Einblick in die Tätigkeit eines der reichweitenstärksten Sender der neuen Bundesländer. Neben all der modernen Technik sorgte der Chef der Chemnitzer Mozartgesellschaft Franz Streuber mit instrumentalen Einlagen für einen gelungenen musikalischen Kontrapunkt.