Lange Nacht der Industrie
Die Lange Nacht der Industrie lockte am 10. September über 4.000 Besucher in Chemnitzer Betriebe. Die deutschlandweit erste Veranstaltung dieser Art übertraf damit bereits beim ersten Anlauf die Erwartungen der Initiatoren und der beteiligten Unternehmen.
Mit der Langen Nacht der Industrie sollten die Besucher Gelegenheit bekommen, die lebendige industrielle Gegenwart von Chemnitz hautnah zu erleben. Zwischen 18 und 24 Uhr gewährten 20 Unternehmen Einblick in ihre laufende Produktion. Die gesamte Bandbreite der Chemnitzer Industrielandschaft war vertreten, von der Brauerei über den Maschinenbau bis zur Hightech-Technologie. Bereits am Vortag der Veranstaltung waren 70 Prozent der 3114 Plätze für Führungen im Online-Reservierungssystem ausgebucht.
Ungefähr 400 Besucher besichtigten zum Beispiel im Energieunternehmen Eins bei einem Rundgang das Heizkraftwerk und blickten aus 60 Metern Höhe vom Dach des Kesselhauses. Das Interesse war auch in der Gießerei Trompetter groß. Fast 100 Gäste wollten sehen, wie flüssiges Eisen in Form gebracht wird. Die meisten Unternehmen boten kurzweg zusätzliche Führungen an und vergrößerten die Besuchergruppen, denn viele Interessierte kamen spontan und ohne Voranmeldung. Beim VW-Motorenwerk standen statt der erwarteten 150 fast 400 Besucher vor der Tür. Eine Neuauflage der Langen Nacht ist für den 9. September 2011 geplant.
Die Lange Nacht der Industrie war eingebettet in die Tage der Industriekultur. Ein historischer Festumzug mit Loktransport, ein Gründerzeitmarkt, die „IndustriekulTour“ und eine Inszenierung auf dem Chemnitzer Hauptbahnhof standen am 11. und 12. September auf dem Programm. Organisiert wurde die Veranstaltung von der CWE und der CMT.
www.industriekultur-chemnitz.de
Quelle: SACHSENFERNSEHEN Chemnitz, 07.09.2010


